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Kreativer Kopf im Zuspiel - TV Bliesen verpflichtet Ryan Kenny (25)

Bliesen. Volleyball-Drittligist TV Bliesen hat den 25-jährigen Zuspieler Ryan Kenny aus Cinnaminson/New Jersey unter Vertrag genommen. Der 1,89 Meter große Spielmacher mit britischem und amerikanischem Pass unterschrieb einen Einjahresvertrag und wird gemeinsam mit Till Hoffmann (19) im Team von Neu-Trainer Michael Hefter für die Passverteilung im Angriffsspiel sorgen. "Mit der Verpflichtung von Ryan ist es uns gelungen einen Zuspieler mit Erfahrung auf höherem Niveau zu uns zu holen", freut sich der sportliche Leiter Gerd Rauch über den gelungenen Transfer. Nach dem studienbedingten Abgang von Lukas Scholtes wurde man über den Engländer Toby French auf Kenny aufmerksam und freut sich nun auf die Ankunft des sympathischen Athleten, der unter anderem auch in England unter Vertrag stand und mit seiner ruhigen und abgeklärten Spielweise überzeugt.

Mutter hatte Recht

"Ich war bisher nur einmal als Kind in Deutschland. So wirklich viel kenne ich noch nicht, aber ich freue mich sehr darauf das Land und die Leute kennenzulernen", gesteht Kenny in positiver Aufregung. Dabei war es seine Mutter, die ihn erst zu seinem Volleyball-Glück bringen musste. "Als ich 15 war hat sie mich gezwungen was neues auszuprobieren und hat mich zum Volleyball gebracht. Erst war ich darüber überhaupt nicht glücklich, aber dann habe ich es vom ersten Tag an geliebt", beschreibt er seine Anfänge. "Sie hat eben immer Recht!", gesteht Kenny lachend. Über seine Ziele in Deutschland gibt sich der Zuspieler bescheiden und möchte sich vor allem gut in das Teamgefüge einfinden. "Ich hoffe, dass wir viel Spaß auf einem guten Niveau haben werden", wünscht sich der Neuling. Seine Spielweise würde er selbst als "ruhig und beständig" beschreiben. "Ich mag es aber auch gerne laut und energiegeladen. Ich versuche am Ball immer möglichst konstant und kreativ zu sein."

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Mit Köpfchen und perfekter Spieleröffnung - Michael Hefter neuer Trainer beim TV Bliesen

MichaelHefterBliesen. Volleyball-Drittligist TV Bliesen hat mit Michael Hefter aus Hofheim/Ried einen neuen Trainer verpflichtet. Der 56-jährige tritt die Nachfolge von Gerd Rauch, der sich als 2. Vorsitzender des Fördervereins verstärkt im Teammanagement und in der Jugendabteilung engagieren wird. Hefter war zuletzt bei der TG Mainz-Gonsenheim unter anderem in der 2. Bundesliga tätig und wird bereits für die anstehenden Spiele im Saarlandpokal die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen. „Nachdem Michael schon länger uns Wunschkandidat war, hat es dieses Jahr nun geklappt“, freut sich Rauch über die Einigung mit dem erfahrenen Coach, der auch bei Deutschen Jugendmeisterschaften mit mehreren Medaillen überaus erfolgreich war.

Umfeld und Publikum begeistern

Überzeugt haben den analytischen Coach vor allem die Besuche bei den Heimspielen und die Gespräche mit den Verantwortlichen. "Bliesen reizt mich, weil dies einer der ganz wenigen Vereine im Regionalbereich ist, bei dem Volleyball sich als Event etablieren konnte. Als Gast kam ich immer sehr gerne nach Bliesen, um die Stimmung in der Halle aufzunehmen", beschreibt Hefter die Gründe für seinen Entschluss. Die Voraussetzungen für sein Engagement lagen dabei auf der Hand. "Der Verein ist insgesamt gut aufgestellt, die Jungs haben immer noch Lust, viel Freizeit für ihr Hobby aufzugeben und an der Grenze zum Leistungssport zu agieren." Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit hatte es bereits in der Vergangenheit gegeben, doch die Umstände hatten dies bisher nicht ermöglicht. "Da ich in den letzten Jahren meinen jüngsten Sohnes Lucas fördern wollte, konnte ich nicht schon früher das Angebot nach Bliesen zu kommen annehmen", so Hefter weiter. Entwicklungspotenzial hat der Neu-Trainer bei seinen Besuchen auch bereits identifiziert und spricht sachlich über die Stabilisierung und Perfektionierung der Spieleröffnung und der Feldabwehr. "Wichtig für mich ist die konstante Qualität von Aufschlag und Annahme", konstatiert Hefter, der auch ein paar taktische Dinge in Abhängigkeit der Neuzugänge anpassen möchte. Neben der Athletik beanspruche Volleyball auch gleichermaßen den Kopf. "Ab einem gewissen Level lässt sich der Zufall einigermaßen beherrschen. Es gibt kein unentschieden und es kommt wirklich selten vor, dass die schlechtere Mannschaft gewinnt", erläutert Hefter pragmatisch.

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